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Thüringer Innovationspreis 2017

Der Thüringer Innovationspreis 2017 wurde an die Automotive Lighting Brotterode GmbH verliehen. Das innovative Laser-Fernlicht überzeugte die hochkarätig besetzte Jury aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft in der Kategorie „Industrie und Material“.

Brotterode, November 22.

Die Automotive Lighting Brotterode GmbH mit dem Thüringer Innovationspreis 2017 in der Kategorie „Industrie und Material“ für das Laser-Fernlicht-Modul ausgezeichnet worden. Damit wurde dem Werk im Beisein des Thüringer Wirtschaftsministers Wolfgang Tiefensee die höchste Wirtschaftsauszeichnung im Freistaat verliehen.

Das innovative Laser-Fernlicht aus Brotterode besticht mit einer Fernlicht Reichweite von 600 Metern, während herkömmliche Scheinwerfer eine Distanz von 200 bis 250 Metern ausleuchten. Automotive Lighting hat mit dieser Entwicklung die Lasertechnologie in einen Fahrzeugscheinwerfer gebracht. Das Werk in Brotterode stellt das Modul heute bereits in zweiter Generation und in Großserie her. Diese Spitzenleistung wurde mit dem Thüringer Innovationspreis 2017 honoriert. So wurde im übertragenen Sinne ein Stück der Leuchtkraft des Hightech-Scheinwerfers zurück an die fast 1000 Arbeitsplätze gebracht, die die Scheinwerferlichttechnik in Brotterode bindet.

In der Begründung der hochkarätig besetzten Jury heißt es dazu: „Das Laserlicht ist eine Innovation in der KFZ-Beleuchtungstechnik. Der Scheinwerfer-Trend eröffnet neue Horizonte – für das Design und die Performance von Autolicht, und für die bessere Sicht und höhere Verkehrssicherheit. Die Laser-Technologie erlaubt es beispielsweise, Scheinwerfer viel kleiner und effizienter zu gestalten. Die Innovation bietet große Entwicklungspotentiale, die über die Automobilindustrie hinausgehen, in Bereiche, wo Scheinwerfer mit extremer Leuchtweite benötigt werden.“

Werkleiter Dr. Michael Alberti, der die Ehrung mit einem Team aus Entwicklung, Fertigung und Qualitätssicherung in Weimar entgegennahm, betrachtet diese Auszeichnung „als eine große Wertschätzung für die nachhaltig innovative Arbeit in unserem Werk, für die Leistungsfähigkeit und das Potential unserer Mitarbeiter und unseres Standortes“. Das Werk hat sich mit seinem Wettbewerbsbeitrag unter insgesamt mehr als 70 Bewerbungen durchsetzen können. „Allein der direkte Vergleich mit den Finalisten hat uns gezeigt, auf welch hohem Niveau alle eingereichten Innovationen waren.“ Schon aus diesem Grund, betont Dr. Alberti, „sind wir sehr stolz, Träger des Innovationspreises zu sein. Es ist ein Preis, auf den wir alle im Werk sehr stolz sind und der uns motiviert, weiterhin neue und innovative Wege zu beschreiten.“

Und die werden nicht lange auf sich warten lassen, lässt Entwicklungsleiter Uwe Kunnert schon jetzt wissen. In Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Premiumherstellern, die bei ihren Scheinwerferprojekten ganz auf die mittlerweile 70-jährige lichttechnische Erfahrung am Standort Brotterode setzen, sei man zu Innovationen herausgefordert. „Unser Fokus bei allen Neuprojekten liegt ganz klar darauf, neue Technologien anzubieten und die Marktführerschaft anzustreben.“

Das Laser-Fernlicht-Modul ist ein Beleg dafür. „Wir haben in Kooperation mit dem Lichthersteller OSRAM einen kombinierten Laser-LED-Scheinwerfer entwickelt und für unseren Kunden AUDI in Serie gebracht“, erklärt Uwe Kunnert. Das Laserspot-Modul wird ab 70 Stundenkilometer elektronisch aktiv und sorgt neben der enormen Fernlicht-Reichweite für eine brillante und flexible Fahrbahn-Ausleuchtung. Auf Sicherheit wurde bei unserem Laserfernlicht besonderer Wert gelegt und ein mehrstufiges Sicherheitskonzept integriert. Verkehrsrelevante Sehobjekte können vom Fahrer nachts besser wahrgenommen werden und ermüden die Augen weniger schnell.

Mit dem Wettbewerb um den "Innovationspreis Thüringen" soll die wirtschaftliche Bedeutung von genau derartigen zukunftsfähigen Innovationen herausgestellt werden. Unternehmen sollen motiviert werden, diesen Wettbewerbsfaktor noch intensiver in ihre Firmenphilosophie einzubeziehen und strategisch stärker zu nutzen. Der Preis, der in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen wurde, wird gemeinsam vom Thüringer Wirtschaftsministerium, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), dem TÜV Thüringen e. V. sowie der Ernst-Abbe-Stiftung vergeben. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft Wolfgang Tiefensee.

Bild: STIFT/Candy Welz

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