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Werk verkauft Grundstück für städtisches Tourismusvorhaben

Das Werk Brotterode hat ein nicht genutztes Grundstück in Randlage an die Stadt Brotterode-Trusetal verkauft und macht damit den Weg frei, um jetzt auf der alten Eisenbahnstrecke ein touristisches Vorhaben umzusetzen.

Die Stadt hat die ehemalige Eisenbahnstrecke von Auwallenburg bis Brotterode erworben. Geplant ist, in diesem Bereich den über 12 Kilometer langen Mommelsteinradweg bis in die Bergstadt weiterzuführen.

Warum sich auf dem Gelände von MARELLI Automotive Lighting Brotterode überhaupt eine längst stillgelegte Bahnstrecke befindet, klärt ein Blick in die Geschichte. Eine Werksvorgängerin, die damalige Fahrzeugelektrik Ruhla (FER), wollte in den Vorwendejahren das Gleis für Gütertransporte reaktivieren. Probleme rund um das Projekt führten dazu, dass die Reichsbahn die Trasse kurzerhand an den Betrieb übereignete. Da Bosch, Neueigentümerin nach der Wende, das Gelände nicht veräußern wollte, scheiterte die Vollendung des Radwegbaus von Schmalkalden über Floh-Seligenthal bis Brotterode. Der Weg endet aktuell an der Auwallenburg.

Werkleiter, Dr. Michael Alberti, ebnete mit seiner Unterschrift unter dem Notarvertrag seitens MARELLI Automotive Lighting den Weg, „damit das lange geplante touristische Vorhaben jetzt in die Tat umgesetzt werden kann“. Nachdem sich die Bürgermeister von Brotterode und Trusetal in den letzten 20 Jahren mit Nachdruck um eine Lösung im Interesse des Tourismus bemüht hatten, ist die Freude jetzt groß. Bürgermeister Kay Goßmann wird das Projekt dem Stadtrat zur Verabschiedung vorlegen. Auch beim Landkreis gibt es großes Interesse, denn der Weg gehört noch immer zum Radwegekonzept 2025.

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